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Obwohl nahezu jedem dieses Medium im alltäglichen Leben vertraut geworden ist, gibt es aber über die Herstellung und Funktionsweise die dubiosesten Vorstellungen. Anders als eine CD-R(ecordeble), die man mit Hilfe von CD-R Brennern mittlerweile an nahezu jedem PC selbst beschreiben kann, handelt es sich bei einer Pressung um die industrielle Fertigung von Daten- oder Audio-CDs im Spritzgussverfahren. Die Herstellung läuft in folgenden Produktionsschritten ab:
1. Prüfung
Die vom Kunden angelieferten Daten werden auf ein Premasteringsystem übernommen. Dabei wird die Lesbarkeit der Daten geprüft.
2. Glasmastering
Die les- und kopierbaren Daten werden nun auf eine hauchdünne mit Fotolack beschichtete Glasscheibe übertragen. Dies erfolgt mittels einem Laserbeamrecorder per Laserstrahl. Aufgrund der digitalen Impulse (0 – 1 bzw. Pits and Lands) werden die Daten im Binärcode durch belichtete und unbelichtete Punkte auf der Fotoschicht abgebildet. In einem fotomechanischen Prozess werden dann die belichteten Stellen ausgewaschen. Nun hat man alle Daten als Binärstruktur festgelegt. Da diese dünne Glasscheibe für den weiteren Produktionsprozess nicht zu verwenden ist, werden davon haltbare Nickelmatrizen (sog. Stamper) erzeugt.
3. Produktion
Die so gewonnen Stamper dienen als Negativform der durch Spritzguss hergestellten Polycarbonatscheiben (dem Endprodukt). In einem weiteren Arbeitschritt wird diese Scheibe mit Aluminium bedampft und zum Schluss mit einem Schutzlack versehen.
4. Kontrolle und Bedruckung
Während der Produktionsphase werden Stichproben der Datenträger zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit entnommen. Im letzen Schritt werden die Datenträger nach Kundenwünschen im Sieb- oder Offsetdruckverfahren bedruckt (mit einem Label versehen).
5. Verpackung und Versand
Je nach Kundenauftrag werden die CDs in Boxen oder andere Verpackungsmöglichkeiten konfektioniert und gegebenenfalls mit Druckbeilagen versehen. |
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